Mechthild Woestmann
*geboren 1.10.1942 in Berlin-Charlottenburg
Stationen 1960- 1968
1967
London-New York-Baltimore (Heirat in New York, 2 Kinder)
1968
Rückkehr nach Deutschland
Künstlerischer Werdegang:
Studium für Zeichnen, Druckgraphik und Malerei an der Wiesbadener Freien Kunstschule (wfk)
Berufung ins Dozentenkollegium der Wiesbadener Freien Kunstschule. Seitdem Dozentin für Synthetisches Zeichnen und Malerei
Ausstellungen/Publikationen:
2007
International Art Exhibition, Oberursel
2005
Rathausgalerie, Wiesbaden
2004
Galerie Verwaltungsgericht,Frankfurt a. Main
2003
Seoul /Korea international woman art fair
2003
Galerie Verwaltungsgericht, Wiesbaden
2002
Weingut Heinemeyer Bibelsheim
2002
Galerie Forum Wiesbaden
2002
Schloß Freudenberg, Wiesbaden
2001
Gemeinschaftsaustellung M. Woestmann, S. Kiontke wfk
1999
Gemeinschaftsausstellung 10 000 Tage wfk Wiesbaden
Bauhaus Dessau: Beteiligung am Lehrauftrag der wfk zum Thema Tonalitätstheorie in der Bildenden Kunst
1994
Gemeinschaftsausstellung Kurhaus Wiesbaden
1993
Internationale Automobil Ausstellung Frankfurt
1992
Dozentenausstellung wfk Wiesbaden
Einzelausstellung Rathaus Wiesbaden anlässlich Ost-West- Umweltsymposium (VDK)
1990
Ausstellung Experimenta wfk Wiesbaden
1989
Einzelausstellung wfk Wiesbaden
1988
4-er Ausstellung wfk Wiesbaden
1987
Gemeinschaftsausstellung wfk Wiesbaden
1986
Gemeinschaftsausstellung wfk Wiesbaden Kurhaus
1986
Gemeinschaftsausstellung wfk Wiesbaden Tattersall
1985
Gemeinschaftsausstellung wfk Wiesbaden
Ankäufe und Preise:
Internationale Automobilausstellung Sonderschau Frankfurt( 2. Preis )
Kulturamt Wiesbaden (Ankauf)
Industrie- und Handelskammer Frankfurt (Ankauf)
Firmen- und Privatankäufe im In- und Ausland.
Mechthild Woestmann zu ihren Arbeiten: "Immaterielle Farbe"
Meine Untersuchungen befassen sich mit der naturgerechten Abbildung von Schatten, die durch Vertiefungen im Bildträger ensteht. Die Erkenntnis aus dem Experimentieren mit Aussägungen in drei-dimensionalen Wandobjekten ist, daß die Schattenfarbe in der Interaktion mit einer materiellen Farbe im Auge des Betrachters modifiziert wird - in Wirklichkeit aber immateriell ist und dadurch einen transzendenten Charakter erreicht. "Konkrete Malerei und Plastik ist Gestaltung von Optisch Wahrnehmbarem. Ihre Gestaltungsmittel sind die Farben, der Raum, das Licht ( und der Schatten -mfw) Durch die Formung dieser Elemente entstehen neue Realitäten. Vorher nur in der Vorstellung bestehende abstrakte Ideen werden in konkreter Form sichtbar gemacht. Sie werden aus ihrer rein geistigen Existenz in Tatsachen umgesetzt, werden zu optischen und geistigen Gebrauchsgegenständen" (Max Bill)
Das "Spezielle" bei meinen Arbeiten ist es, der paradoxen, zwiespältigen Erscheinung von Raum und Materie Ausdruck zu verschaffen, dem Umstand nämlich, dass Raum und Materie sowohl positive als auch negative Gestalt annehmen können. Bei meinen Arbeiten nimmt die negative Gestalt, also das Ausgeschnittene, positive Gestalt an. Die Präsenz des nicht Vorhandenen Ist deutlich zu spüren. Man empfindet die Leere als etwas physisch Vorhandenes, die Schattenfarbe nimmt transzendenten Charakter an, da sie nur in unserer Wahrnehmung vorhanden ist und nicht "wirklich". Je länger man sich darauf einläßt, desto konkreter wird die farbige Illusion. Je nach Umgebungsfarbe nimmt "DAS LEERE" deren Komplementärfarbe, gemischt mit der Schattenfarbe, an.
Diese Tatsachen faszinieren mich und lassen mich weiterhin in "leeren Räumen" denken.
.........dreissig Speichen treffen die Nabeaber das Leere zwischen ihnen erwirkt das Wesen des Radesaus Ton entstehen Töpfe - aber das Leere in Ihnen birgt dasWesen des TopfesDas Stoffliche birgt "Nutzbarkeit"
Das Unstoffliche birgt "Wesenheit"(Laotse)