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Galerie neos art - Kunstausstattung von Hotel & Gastronomie, Seniorenwohnheimen, Kliniken und Unternehmen
02.09.2010
Kunst wirkt
Kunst wirkt

Auch Banken sind darauf angewiesen, die Verweilzeit der Kunden zu erhöhen. Ein Mittel hierzu ist die attraktive Gestaltung der Geschäfts- und Beratungsräume. Kunst – ganz gleich ob Gemälde oder Fotokunst – trägt dazu bei, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und mit den Kunden zu kommunizieren.

Hierbei gilt es zu beachten, dass nicht alle Bilder immer eine Botschaft transportieren, die sich mit der Art, wie sich eine Filiale präsentieren möchte, vereinbaren lässt. Nötig ist daher eine gezielte Auswahl der Motive und Techniken, welche spezifisch auf den eigenen Auftritt abgestimmt ist. Nicht unterschätzt werden sollte dabei, wie stark Bildsprache auf die Kommunikation mit dem Kunden einwirkt – und das noch bevor ein mögliches Beratungsgespräch überhaupt begonnen wurde. Zahlreiche kommunikationspsychologische Untersuchungen belegen, dass unbewusste Einflussfaktoren wie Farben oder Gerüche das Befinden der Kunden intensiv beeinflussen.

Daraus leitet sich die Forderung ab, auch im Sinne der Corporate Identity die Ausstattung einer Bank als Einheit zu sehen, deren Einzelteile nahtlos ineinandergreifen und so dem Kunden gegenüber ein schlüssiges Gesamtbild ergeben.

Qualität zahlt sich aus

In der Praxis lässt sich derzeit beobachten, dass dies eher selten der Fall ist. Gerade bei Banken, aber auch bei vielen Unternehmen wird dieser zentrale Aspekt der Kommunikation viel zu oft übersehen. Statt einer imagestützenden Bebilderung wird allein der Preis als Auswahlkriterium herangezogen. Auf Beratung wird oft ganz verzichtet. Dies resultiert dann allerdings allzu oft darin, dass mögliche Kommunikationspotenziale nicht ausgeschöpft werden. Die daraus entstehenden Mehrkosten liegen dann in Minderumsätzen und werden als versteckte Kosten im Angebotsvergleich in der Regel unterschätzt. Gleichwohl gibt es fähige Kunstausstatter, die zu überschaubaren Kosten eine hochwertige Beratung liefern können. Fotokunst ist aufgrund der Reproduzierbarkeit der Motive eine kostengünstige Basis der Ausstattung. Limitierte Drucke und Unikate bieten darüber hinaus Wertsteigerungspotenziale. Um diese auszuschöpfen, lohnt es sich, einen ausgewiesenen Kunstkenner hinzuzuziehen. So werden Ausgaben im Bereich der Ausstattung zu einem echten Investment, welches auch gegenüber Marktschwankungen relativ stabil bleibt.

Allerdings, so die Schlussfolgerung zu der Bianka Edda Weber in ihrer Diplomstudie „Kunst im Unternehmen“ kommt, sei es für Unternehmen nicht sinnvoll nur sporadisch Kunst einzusetzen. Stattdessen sei ein durchdachtes Kunstkonzept notwendig, welches an mittel- und langfristigen Strategien ausgerichtet sei und sich an den Unternehmenszielen orientiere.

Vorbild Deutsche Bank

Ein Unternehmen, welches diesen Ansatz schon seit Jahren lebt, ist die Deutsche Bank. Das anhaltende Kunstengagement durchdringt alle Unternehmensbereiche und wird auch geschickt in der Unternehmenskommunikation genutzt. Ein Beispiel hierfür ist das Deutsche Bank ArtMag, über welches das Engagement des Unternehmens neutral und damit äußerst glaubwürdig transportiert wird. Auch Kooperationen, beispielsweise mit dem Deutsche Guggenheim, und Wanderausstellungen sowie Leihgaben an Museen tragen mit zur Öffentlichkeitswirkung bei.

Die Sammlung Deutsche Bank zählt heute zu den größten Unternehmenssammlungen der Welt. 2009 waren die Werke der Sammlung in 911 Gebäuden des Unternehmens zu bewundern. Ein neues Highlight wird Ende dieses Jahres die Kunstausstattung der Türme der Frankfurter Zentrale sein, in welcher die Arbeiten von mehr als 120 jungen Künstlern aus allen fünf Kontinenten zu sehen sein werden.


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Bank Objekte: Kunst wirkt
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