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25.01.2007
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KSTA: Moderne Auftragskunst für den Hotelflur
aus: Kölner Stadtanzeiger (KSTA).
"neos art" beliefert Unternehmen und Privatleute mit individuellem Design.
Junges Unternehmen entdeckte die Nische zwischen Kunst und Kommerz (von Rainer Rudolph).
Text wortwörtlich aus diesem Artikel
"Kunst ist ein weites Feld", sagt Sebastian Uhlig. "Wir decken darin die Nische zwischen der Bilderabteilung im Baumarkt und einer Galerie ab."
Und das machen Uhlig und Tim Karußeit sehr erfolgreich. Die beiden 29-jährigen Geschäftsführer der seit einem Jahr existierenden Firma "neos art" produzieren Gebrauchskunst für Büroräume und Hotelflure, für Unternehmensetagen und fürs heimische Wohnzimmer.Alles "individuell und erschwinglich", wie Uhlig betont.
Thomas C. Kim, Direktor des Mercure Hotel Köln Airport in Porz, ist einer der jüngsten Kunden des Unternehmens, das 2006 den Existenzgründerpreis der Kölner Wirtschaftsjunioren erhielt. Kim wollte neue Kunst für die Wände in Zimmern, Fluren und Konferenzräumen, wobei sich alles um das Thema "Airport" drehen sollte.
Kunstberaterin Alexandra Theberath (31) sah sich die Örtlichkeit an und entwickelte mit dem Hoteldirektor ein Konzept:
Jetzt glänzt jede Etage mit einem eigenen Flughafenthema (wie "Bewegung" oder "Abflug") und einer Vielzahl von Materialien.
Grundlage für die Gestaltung waren Fotos aus dem Kölner Flughafen, die von den Designerinnen Pia Höffe und Tanja Diemke in mehr als 130 grafische Motive umgesetzt wurden.
Außer den klassischen Bildern im Rahmen gibt es nun wandhohe Banner am Abschluss jedes Flurs, beklebte Türen und beschichtete Acryl-Platten. Zur Verwendung kamen dabei auch Fotos, die Hoteldirektor Kim (33) am Flughafen geschossen hatte.
Von dem Ergebnis der dreimonatigen Arbeit ist er überzeugt: "Das ist etwas absolut Eigenes."
Außer Hotels wie dem Kölner Hilton ("Ice Bar") oder einem Aachener Haus, das als Thema "Karl der Große" wählte, hat "neos art" inzwischen auch Unternehmensberatungen, Werbeagenturen und die Diakonie in Michaelshoven mit Auftragskunst versorgt:
"Dort haben wir ein Konzept entwickelt, das Demenzkranken die Orientierung im Pflegeheim erleichtert."
Auch vor der Produktion von Ölgemälden schrecken die Kölner nicht zurück: Ein österreichisches Hotel erhielt modern gestaltete Sonnenuntergänge im Gebirge für 111 Zimmer. Möglich macht das eine eigene Kreativabteilung und ein Netzwerk von Künstlern, zu denen auch Kunststudenten vor dem Examen gehören.
Was wieder ein neues Geschäftsfeld öffnet. "In letzter Zeit nimmt die Vermarktung unserer Künstler immer mehr Raum ein", berichtet Uhlig.
[www.neos-art.com]
Bildunterschrift: Das neue Design für die Brandschutztür gefällt "neos-art"-Geschäftsführer Sebastian Uhlig, Kunstberaterin Alexandra Theberath und Hoteldirektor Thomas C. Kim (von links).
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